Satzung

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen: Bundesverband syrischer Integrationsorganisationen
(2) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz "e. V."
(3) Der Sitz des Vereins ist Berlin.
(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
(2) Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, Flüchtlinge und Kriegsopfer.

    Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • 1. Ausbau, Bündelung und Vernetzung vorhandener praktischer Hilfs- und Integrationsangebote der beteiligten Vereinsmitglieder zwecks Struktur- Optimierung
  • 2. Durchführung von Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Integrations- und Migrantenorganisationen, Empowerment und Strukturhilfe beim Aufbau von Netzwerken und institutionellen Einrichtungen
  • 3. Bildungs-, Karriere- und Integrationsberatung
  • 4. Jugend- und Sozialarbeit, Beratung zu Fragen des Familiennachzuges, Prävention, Antidiskriminierungsarbeit


(3) Der Bundesverband syrischer Integrationsorganisationen tritt für die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und die im Grundgesetz niedergelegte Werteordnung ein.

 

§ 3 Selbstlose Tätigkeit und Verbot von Begünstigungen

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Jede im Vereins-, Genossenschafts- oder Stiftungsregister eingetragene Vereinigung mit Sitz in Deutschland, die die satzungsgemäßen Ziele des BSI bejaht, beachtet und fördert, kann Mitglied werden. Sollte die eigene Satzung des Beitrittskanditaten dieser Satzung widersprechen, so ist er verpflichtet, zuvor die eigene Satzung entsprechend abzuändern. Der BSI kann auch Vereine in Gründung oder Vereine bzw. Personenvereinigungen ohne Vereinsregistereintrag aufnehmen. Das Mitglied wird durch den Vorsitzenden des Vereins oder durch einen Delegierten bzw. Beauftragten des Vereins vertreten.
(2) Darüber hinaus können auch natürliche Personen mit erstem Wohnsitz in Deutschland, die die satzungsgemäßen Ziele des BSI beachten und fördern, Mitglied werden.
(3) Zum Erwerb der Mitgliedschaft bedarf es eines Antrages, der von dem vertretungsberechtigten Vorstand unter Beifügung der Beschlussunterlagen, der Satzung und der Mitgliederliste schriftlich zu stellen ist.
(4) Über den gestellten Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand des BSI nach Antragseingang innerhalb einer Frist von drei Monaten.
(5) Der Entscheidung des Vorstandes des BSI können zu diesem Zeitpunkt bereits aufgenommene Mitglieder in der ersten Mitgliederversammlung nach der Entstehung des Vorstandes widersprechen. Die Mehrheitsentscheidung der Mitgliederversammlung ist bindend.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung der juristischen Person. Bei natürlichen Personen endet die Mitgliedschaft durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von drei Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.
(3) Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig.
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